Social Media

10.06.2016

Inci-Listen

Vom Wissen und Nicht-Wissen.


Die Liste der Inhaltsstoffe ist unser bester Anhaltspunkt zur Beurteilung eines Produktes!
Immer wieder wird mir klar, wie schwer die Beurteilung dennoch sein kann und bin erfreut über immer noch unübliche Angaben zu z.B. den UVA-PF/PPD oder pH-Werten.

Wirklich ausgesprochen löblich finde ich hier die Firmen Bioderma und La Roche-Posay, aber auch NeoStrata und Dermasence, dessen Kundenservices mich überzeugt haben, möchte ich nicht unerwähnt lassen!

Zu nennen ist natürlich ebenso Paula's Choice, dessen Gründerin, Paula Begoun, erheblich an Aufklärungsarbeit, in Sachen Hautpflege, geleistet hat.




Das steigt für mich erheblich die Firmensympathie und mich würde interessieren, falls es jemand verraten mag, wann Ihr Sympathie für eine Firma oder Marke entwickelt?


09.06.2016

Lactobionic Acid


pKs (50% freie Säure): pH 3,8
Löslich in: Wasser
Molekülgröße: 358 g/mol

10% Lactobionsäure


Lactobionsäure (LA), bestehend aus Gluconic Acid, einer Polyhydroxysäure (2. Generation der Alpha Hydroxy Säuren) angeheftet am Zuckermolekül Galactose, gehört zu den Bionsäuren, die 3. Generation der Alpha Hydroxy Säuren.

Verwendet wird LA unter anderem in Flüssigkeiten zur Aufbewahrung bei Organtransplantationen, da sie die Bildung von freien Radikalen hemmt, welche durch das im Blut vorkommende Eisen ansonsten angeregt werden würde.

Ähnlich wie AHAs und PHAs, exfoliert auch LA. Durch die größeren Moleküle der LA verläuft der peelende Prozess in kontrollierterer Weise, das heißt das Irritationspotential ist geringer. Bionsäuren und Polyhydroxysäuren sind sogar nicht-irritierende Hydroxysäuren, dennoch ist ein Überpeeling der Haut und der damit eingehende Reiz möglich!


01.06.2016

Mamma Mia!

Yves Rocher und meine Mutter. Eine Überraschung.


Drei bis vier mal pro Jahr bestellt meine Mutter bei Yves Rocher und schert sich wenig um das, was ich ihr manchmal versuche zu vermitteln. Das führt durchaus zu amüsanten Diskussionen und Theorien seitens meiner Mutter.



Heute kam so ein Yves Rocher Paket an und ich war schon deutlich gespannter das Paket zu öffnen, als meine Mutter es war. Meine Spannung galt hauptsächlich der Erwartung, welchen Plünn sie denn diesmal gekauft hat.

Paket geöffnet. Ich schaue mir die verschiedenen Inhaltsstofflisten an und bin ganz angetan. Nichts weltbewegendes, aber immerhin schonmal reizfrei. Meine Hautpflegereise begann auch tatsächlich mit Yves Rocher, allerdings hatte ich die Produkte reizender in Erinnerung. Naja zu der Zeit dachte ich auch noch, Codecheck würde Inhaltsstoffe zu Gunsten der Haut bewerten.

Meine Mutter hat wenig Falten und eine unglaublich weiche Haut. Mittlerweile machen sich aber die Altersflecken immer bemerkbarer. Um dagegen anzusteuern dachte sie, das gleich vorgestellte Produkt, könnte vielleicht helfen.

Es ist das Yves Rocher Zéro Défaut Perfektionierendes Fluid mit immerhin schon mal LSF30. Ich mag mir einreden, dass mein Gefasel über Sonnenschutz doch irgendwo in ihrem Kopf hängen geblieben ist und sie deshalb sich dazu entschieden hat, das Produkt zu kaufen.

WAS FÜR EIN WUNDERKIND SIE DA GEHOLT HAT MÖCHTE ICH EUCH NICHT VORENTHALTEN.

Die Liste!

Aqua, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Methylpropanediol, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol [nano] (Tinosorb M), Dicaprylyl Carbonate, Glycerin, Nylon-12, C12-15 Alkyl Benzoate, Bis-Ethyl Hexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb S), Talc, Ethylhexyl Salicylate, Propylene Glycol, Dimethicone, Sodium Ascorbyl Phosphate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Aphloia Theiformis Leaf Extract, Glyceryl Stearate Se, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Decyl Glucoside, Phenoxyethanol, Potassium Cetyl Phosphate, Mica, Parfum, Xanthan Gum, Tocopheryl Acetate, Tetrasodium EDTA, Hydrolyzed Lupine Proteine, Allantoin, Sorbitan Isostearate, Polysorbate 60, Glycyrrhiza Glabra Root Extract, BHT, Tocopherol, CI 77891




Den Süßholzwurzel Extrakt hätte ich wirklich gerne weiter vorne gesehen, aber was mecker ich hier schon rum. Tinosorb M und S und dann noch ein Fluid, welches auf meinem Arm wirklich gut eingezogen ist. Auf dem Gesicht habe ich es nun noch nicht getestet. Das werde ich hier morgen ergänzen. Für 18.50€ (50ml) ist es bei uns eingezogen und liegt damit im selben Preisniveau wie Bioderma, welche bei 40ml im Schnitt 14-15€ kosten.

EDIT:

Ich habe den Sonnenschutz heute den Tag über getragen. Er ist auf meiner Haut kein bisschen speckig, klebt minimal und gibt einen sehr ausgeprägten Glow, wie ich finde. Musste ihn sehr zügig verteilen, da er schnell antrocknet. Ist nur wenig Feuchtigkeitsspendend, wobei ich eh immer zusätzlich Feuchtigkeit zuführe. Gehört definitiv schon zu meinen Top-Produkten!

28.05.2016

Mit Sonnenschutz durch dick und dünn.

Aussagekraft der Konsistenz


Marie von TheShimmerBlog hat bereits letztes Jahr einen Artikel zur 2-Finger-Regel veröffentlicht.
Laut dieser Regel, trägt man seinen jeweiligen Sonnenschutz entlang des Zeige- und Mittelfingers auf, um eine akzeptable Menge zu erreichen, hinsichtlich der Schutzwirkung.

Wen interessiert, inwiefern die Schutzwirkung in Abhängigkeit zur Auftragsmenge steht, möge sich den Beitrag 'Ist 25 die Hälfte von 50?' dazu durchlesen.

Durch Maries Beitrag wird klar, wie ungenau diese Regel ist. Man trägt sehr wahrscheinlich deutlich zu wenig auf, sollte man an einem ausreichendem Schutz interessiert sein, zudem machen einem die unterschiedlichen Konsistenzen den Vergleich schwer.

Der SPF wird bei 2mg/cm² gemessen. Das heißt, wichtig ist die Dichte, wie viel der Sonnenschutz auf einen Milliliter wiegt. Ein Sonnenschutz, dessen Dichte bei 1ml=0,8g liegt, muss doppelt so dick aufgetragen werden, wie ein Sonnenschutz, dessen Dichte bei 1ml=1,6g liegt, um 2mg/cm² zu erreichen.

Danke Diana, für die Idee Sonnencremes auf ihre Dichte zu untersuchen!


Diana hatte zuerst versucht, die Dichte zu ermitteln, indem sie sich einen 5ml Tiegel nahm, den mit Wasser füllte, als Kontrollgruppe, und dann wog.

26.05.2016

Sunsense Moisturising Face SPF50


Pia berichtete vor Kurzem über eine andere Version dieser Sonnencreme. Am meisten hat mich darüber gefreut, dass diese Sonnencremes in Deutschland erhältlich scheinen.

Neue Version mit Klappöffnung (einfachere Handhabung). Alte Version mit goldenem Drehverschluss.


In meiner Zeit in Australien war ich auf die Firma ego gestoßen und begeistert von den verwendeten Filtern.

19.05.2016

Mineralisierende Lippenpflege


Selbst in Sommertagen habe ich noch mit schuppenden Lippen zu kämpfen und verwende folglich die hartgesottesten Pflegeprodukte.


TEWL


Der TEWL beschreibt die Menge an Wasser, die durch unsere Haut verdunstet. Optisch ist ersichtlich, dass die Hautbarriere der Lippen deutlich schwächer ausfällt, als im Rest des Gesichtes. Die Lippen sind anfälliger für einen erhöhten TEWL und die damit einhergehende Austrocknung.

Petrolatum ist der unangefochtene Topkandidat der Okklusiva, sprich feuchtigkeitseinschließenden Inhaltsstoffen, mit einer TEWL-Reduzierung um bis zu mehr als 90%.

09.05.2016

Sebaceous Babies!

anhängliche Krater und trügerische Mitesser


Pore Strips haben nichts auf der Nase verloren, bei langfristiger Minimierung der Sebaceous Filaments (SF) !
Sofort-Effekt mit Nebeneffekten. Gleich im Regal stehen lassen.


Erleuchtung holt Ihr Euch auf Magimania, über den Trugschluss, die angehäuften dunklen Flecken auf der Nase (teils auch Stirn/Kinn) seien Mitesser.




Meine #SebaceousHacks:



Entspannt Euch!
Ich hatte über Monate ein Badezimmer zur Verfügung, in dessen Spiegel ich mich nur aus einer üblichen Gesprächsdistanz begutachten konnte, ohne meinen Rücken unnötig krumm zu belasten.
In dieser Zeit waren meine dunklen Punkte auf der Nase kein großes Thema, eben weil ich sie nicht so gut sehen konnte.

Die Aussage 'Man sieht seine Poren selbst viel größer als andere' ist vermutlich wahr, da ich aber schon des Öfteren auf meine 'monströsen' Poren angesprochen wurde, half mir das gar nicht, meine Einstellung dazu zu ändern.


21.04.2016

Ist 25 die Hälfte von 50?

Auftragsmenge beim Sonnenschutz!


Auch heute noch werden uns einige Dermatologen erzählen, dass der Schutz unserer Sonnencreme, mit der Auftragsmenge, exponentiell steigt bzw. fällt.

Sonnenschutz wird bei einer Auftragsmenge von 2 mg pro cm² getestet und analysiert. Das bedeutet, ein Sonnenschutz bietet den angegeben SPF (in deutsch LSF) bei einer Auftragsmenge von 2mg/cm².

Exponentiellem Verlauf zu Folge, erreichen wir bei einem Auftrag von 1mg/cm² nicht einen SPF25, sondern einen SPF knapp über 7.