Die Top 3 Anti-Aging Inhaltsstoffe

Sonntag, Juni 18, 2017


Große Überraschung - Sonnenschutz!



Die UV-Strahlung ist zu 80% für die vorzeitige Hautalterung verantwortlich. Das geht aus einer Studie aus Südfrankreich hervor, bei einem Breitengrad N 43°. Deutschland reicht von N 55-47°.

Der UV Index zur Studie liegt dementsprechend etwas höher, als wir ihn hier in Deutschland kennen. Anteilig wird die UV-Belastung in Deutschland, wenngleich geringer, dennoch dicht an 80% der von uns beeinflussbaren Hautalterung liegen.

Heute soll es dabei um die Top 3 der Anti-Aging UV-Filter gehen, insbesondere um einen, der mir vernachlässigt zu sein scheint.
UVB und UVA-II Strahlung wird in aller Regel gut abgeschirmt und lässt sich anhand des SPF einschätzen. Die Angabe über den UVA Schutz (PPD-Wert) ist immer noch eine Seltenheit, sodass ein Blick auf die UV-Filter uns helfen kann.

Keine Sorge wegen des Diagrammes, der Text lässt sich komplett ohne Diagramm verstehen.


Tinosorb S - der Überflieger

Der Filter hat sich schon etwas rumgesprochen und das zu Recht! Sowohl im UVB Breich, als auch im UVA Bereich glänzt er mit hohen Absorptionswerten, wird unter Sonnenlichteinwirkung nicht weniger effektiv, hilft bei der Stabilisierung von photoinstabilen Filtern (z.B. Avobenzone) und ist laut dem Sicherheitsdatenblatt. Auch sonst wird nur in den seltesten Fällen von Irritationen berichtet.

In den Inhaltsstoffe unter BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE zu finden. 

Tinosorb M - das Breitling-Partikel

Macht sich auf dem Diagramm ziemlich breit und füllt auch tatsächlich das breiteste Spektrum ab. Die Kurve mag recht klein zu den anderen erscheinen, sind aber gute Absorptionswerte. Tinosorb M ist ebenfalls photostabil, nicht irritierend und hat Eigenschaften mineralischer Partikel indem es UV-Strahlung absorbiert, reflektiert und streut. Es kann allerdings auch einen weißelnden Effekt verursachen.

In den Inhaltsstoffen unter METHYLENE BIS-BENZOTRIAZOLYL TETRAMETHYLBUTYLPHENOL zu finden.

Uvinul A Plus - die Höhenfliegerin

Nun geht es zum Kern dieses Beitrages: der Schmeicheleinheit des Sonnenenschutzes. Firmen, die diesen UV-Filter verwenden, scheinen sich wirklich um Sonnenschutz zu bemühen. Warum ist das so? Der Filter hat seine Schwäche im UVB- und UVA-II-Spektrum, ist überhaupt nicht für einen hohen SPF geeignet, dafür umso toller für die komplette UVA-I Goodness. Manchmal lautet der Kompromiss: SPF so hoch wie möglich, damit überhaupt ein anständiger UVA Wert (PPD), durch das UVA Logo gesichert ist (siehe dazu auch mein Beitrag auf MAGI-MANIA). Uvinul A Plus schenkt uns die pure UVA-I Absorption, die manch eine Person vielleicht vergeblich sucht und sich so ingesamt Filterkonzentration einsparen kann.

Für einen Vergleich habe ich die Kurven innerhalb des UVA-I Spektrums per Hand integriert, woraus sich ergibt:

Uvinul A+ absorbiert 22% mehr UVA-I Strahlung als Tinosorb M und 5% mehr UVA-I Strahlung als Tinosorb S.

So selten, wie in Deutschland PPD Werte angegeben werden, meinen Firmen das manchmal wohl echt gut mit den Konsumenten. Die negativen Einflüsse der UVA-Strahlung sind erst auf lange Sicht erkennbar und dann wäre jegliche Beschwerde bei den Unternehmen sinnfrei. Ein offenes Dankeschön an die fortschrittlichen Unternehmen!

Uvinul A+ ist im Sicherheitsdatenblatt und vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit in der EU als Nicht-Irritant bewertet und ist ebenfalls photostabil!

Zum Schluss habe ich nocheinmal die drei Filter im Sonnenschutz Simulator bei einer Konzentration von 3% verglichen:


Uvinul A+
Tinosorb M
Tinosorb S
PPD
6,8
5,5
6,0
Zwei Anmerkungen noch:

Beachtet bitte, dass sich mit den Filtern in Cremes und Kombination anderer Inhaltsstoffe viel höhere PPD Werte erzielen lassen. Die drei Werte sind nur zum Vergleich gedacht und lassen sich so nicht auf Sonnenschutzprodukte übertragen. Gilt auch ganz generell für den Simulator, wo z.B. auf Reddit eine riesige Liste mit teilweise falschen PPD Werten erstellt wurde, die den Simulator zur Grundlage genutzt hat.

Der Simulator gibt auch Tinosorb S Aqua an, welcher bei 3% einen PPD 6,9 setzt. Diese Form ist nicht einfach nur Tinosorb S in Wasser gelöst sondern zusätzlich noch Filmbildner und der Emulgator Sodium Laureth Sulfate. Denn Filmbildner und die Verteilung der Filter haben einen großen Einluss auf die Schutzwirkung.

Uvinul A+ hat mehr Anerkennung verdient!
In den Inhaltsstoffen unter DIETHYLAMINO HYDROXYBENZOYL HEXYL BENZOATE zu finden.

You Might Also Like

Kommentare:

  1. Das passt diese Woche bei uns ja bestens <3
    Toller Artikel - vielen Dank für den Abriss zu diesen drei spannenden Filtern!

    liebste Grüße,
    Sarah

    www.eattraincare.com

    AntwortenLöschen
  2. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!
    Ich hab' das Gefühl, dass Uvinul A Plus gerade im Vergleich zu den beiden Tinosorbs bis jetzt oft eher untergegangen ist. Dass es 22% mehr Strahlung UVA1-Strahlung absorbiert als Tinosorb M ist ja schon heftig, also, das ist ja wirklich ne ganze Menge Unterschied!

    Kann ich dir vielleicht noch eine andere, auch auf Sonnenschutz aber nicht direkt auf diesen Beitrag bezogene Frage stellen?

    Noch einmal vielen Dank für diesen spannenden Blogpost!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dass es dann doch 22% Prozent sind, hat mich auch überrascht. ^^

      Für Fragen bin ich immer zu haben :D

      Löschen
  3. Vielen Dank! Ich hoffe, meine Frage ist nicht total seltsam und ich entschuldige mich schon im Voraus, dass ich ein bisschen ausholen muss.

    Ich habe jetzt schon ein paar Mal bei Reddit gelesen, dass einige Leute, die z.b. die Biore Watery Essence als Sonnenschutz verwendet haben, trotz Sonnencreme einen Sonnenbrand bekommen haben. In den Kommentaren habe ich dann öfter gelesen, dass einige Leute meinten, dass der Grund dafür daran liegt, dass die entsprechenden Sonnencremes so dünnflüssig sind und deshalb nicht in der Lage wären, einen gleichmäßigen und ausreichend dicken Schutzfilm auf der Haut zu bilden, der nötig ist, um auch wirklich für ausreichend Sonnenschutz zu sorgen.

    Jetzt mache ich mir ein wenig Sorgen, ob mein Sonnenschutz da vielleicht auch Probleme hat. Ich hab' früher die Bioderma Photoderm Max Milch SPF 50+ verwendet, bin aber vor einiger Zeit auf das Bioderma Photoderm Max Spray SPF 50+ umgestiegen, das ich auch für das Gesicht benutze. Ich hatte mal die Inhaltsstoffe der beiden Produkte verglichen und sie sind sich vor allem für etwa die erste Hälfte sehr ähnlich, sodass ich dachte, dass das kein Problem wäre. Allerdings hat das Spray eine sehr dünnflüssige Textur, weshalb ich mir jetzt Sorgen mache, ob es vielleicht doch nicht ausreichend Schutz bietet, wenn es stimmt, dass dünnflüssige Texturen keinen anständigen Schutzfilm auf der Haut bilden können.


    Ich wiege meinen Sonnenschutz immer ab, um sicher zu gehen, dass ich auch wirklich mindestens 1,2 Gramm für das Gesicht benutze, das hab ich auch mit dem Spray gemacht. Was mir aufgefallen ist, ist dass die Photoderm Milch und auch die Photoderm Crème recht lange ein leicht klebriges Gefühl auf der Haut hinterlassen. Das Photoderm Spray spüre ich vergleichsweise schwächer und auch nicht so lange auf der Haut, was mich jetzt zusätzlich verunsichert, weil ich dann denke, dass das vielleicht bedeutet, dass das Spray, wenn ich es nicht auf der Haut spüren kann, vielleicht wirklich keinen anständigen Schutzfilm bildet, auch wenn ich die gleiche Menge verwende wie bei der Milch.

    Deshalb wollte ich dich fragen, was du dazu meinst. Also, genau genommen hab' ich zwei Fragen:

    1.Sind dünnflüssigere Texturen problematisch bzw. unfähig, einen guten Schutzfilm zu bilden?

    2.Muss ich, um zu wissen, ob ein Sonnenschutz wirkt/noch vorhanden ist, ihn auch auf der Haut spüren können, wenn ich sie anfasse?


    Tut mir leid, dass das jetzt so ein langer Text geworden ist, und dass meine Fragen vielleicht etwas seltsam sind. Vielen Dank, dass ich sie stellen darf!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Finde Deine Frage richtig toll!

      Zu den Bioderma Produkten: Das Spray ist flüssiger und hat somit sehr wahrscheinlich einen höheren Wasseranteil (Dass die erste Hälfte fast mit der Liste der Milch übereinstimmt unterstützt die Annahme!). Wasser in den Produkten verdunstet auf unserer Haut, sodass bei höherem Wasseranteil insgesamt weniger zurückbleibt. Deshalb fühlen sich diese Produkte leichter an.

      ABER: Das bedeutet nicht, dass weniger UV-Filter auf der Haut verteilt sind. Die flüssigen Produkte haben meistens auch den wichtigen Hinweis, vor Gebrauch zu schütteln. Die geringe Viskosität kann zur Folge haben (ganz speziell bei Partikel-Filtern), dass sich die Filter am Bode absetzen. Wenn man sich dann was von dem Produkt entnimmt ohne geschüttelt zu haben, kann man zu wenig Filter erwischen und siehe da, der Sonnenbrand ist vorprogrammiert, weil nicht alle Haut ordentlich bedeckt ist.

      Stand etwas dabei, ob die Leute den Sonnenschutz geschüttelt haben? Ansonsten kann und wird bei langer Sonneneinwirkung ungleichmäßiger Auftrag zu Sonnenschutz führen.
      Ob sich ein ordentlicher Schutzfilm bildet hängt weniger mit der Konsistenz zusammen als mit der Einbettung der Filter in die Formulierung. So passiert eine sehr schlechte Verteilung der Filter auch sehr easy bei viskosen Sonnenschutzcremes, die unzureichend produziert wurde.

      Ich persönlich finde es schöner den Sonnenschutz leicht zu spüren, aber mein aktueller Sonnenschutz ist so leicht, dass ich da nichts spüre und trotzdem weiß, dass er mich vor Sonnenbrand schützt.

      Hoffe das konnte ein wenig helfen, sonst gerne nochmal nachhaken :p

      Löschen
  4. Vielen vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen!

    Deine Erklärung dass das Spray wahrscheinlich einen höheren Wasseranteil als die Milch hat, der dann verdunstet, macht total Sinn, da wäre ich von alleine gar nicht drauf gekommen, dabei klingt es so wie du es erklärst total logisch. Vielen Dank!


    Das mit der Viskosität finde ich auch sehr interessant! Die Milch ist auf jeden Fall um einiges zähflüssiger als das Spray, wobei bei dem Spray nicht drauf steht, dass man es schütteln soll. (Ich mach' es allerdings meistens aus Gewohnheit, weil ich das auch schon öfter bei anderen Sprays gelesen hab' und mir denke, dass es schon nicht schaden wird.^^). Das Spray hat allerdings auch einen etwas geringeren UVA Wert als die Milch, das Spray hat 33 und die Milch hat 42.

    Kann ich fragen, was genau Partikel-Filter sind?

    Bei den Reddit Posts zu den Biore Sonnencremes stand nicht dabei, ob die Leute sie geschüttelt hatten. Ich glaube (weiß es aber nicht genau), dass Biore zumindest laut Herstellerangaben nicht geschüttelt werden muss. Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht einer der Gründe an dem schlechten Schutz auch daran liegen könnte, dass die Produkte nicht wasser-/schweiß-/sebumfest sind. Andere Leute bei Reddit meinten auch, dass es in Korea und Japan wohl üblich wäre, dass es Sonnencremes für verschiedene Situationen gäbe, einige, die eher für den Alltag gedacht wären (wie z.b. der Sonnenschutz von Biore) und dass man für Tage, an denen man viel draußen und aktiv ist, andere, wasserfeste Sonnencremes benutzen würde und dass die Leute, die sich mit Biore einen Sonnenbrand eingehandelt hatten, das nicht berücksichtigt hätten und einen „Alltagssonnenschutz“ für Aktivitäten benutzt hätten, für die sie einen anderen Sonnenschutz hätten nehmen sollen.

    Mir geht es ähnlich wie dir, ich glaube, das ist vielleicht ein bisschen was Psychologisches bei mir, dass ich mir einbilde, ein Sonnenschutz, den ich auch stärker spüre, würde mich besser schützen, weil ich den Schutzfilm aktiv fühlen kann und weil die Sonnencremes mit den höchsten UVA-Werten, die ich kenne (z.b. die Bioderma Sensitive oder die Uriage XP) sehr schwer und zähflüssig sind.

    Oh, darf ich fragen, welche Sonnencreme du gerade benutzt?


    Noch einmal vielen, vielen lieben Dank für deine Antwort, die hat mir wirklich sehr geholfen und mich auch sehr beruhigt!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Katja,

      ich bin mir nicht sicher ob Partikel-Filter ein richtiges Wort dafür ist, ich nenne die UV-Filter so, die sich nicht lösen lassen und daher auch im Sonnenschutz weiterhin als Partikel vorliegen :p

      Wasserfest sollte der Sonnenschutz bei schweißbadenden Aktionen und auch beim Schwimmen natürlich sein. Auch da ist wichtig den Sonnenschutz direkt nach dem Baden wieder zu erneuern. Ganz besonders das Handtuch und Sand können die Partikel abtragen, aber auch der Wisch übers Gesicht, um den Schweiß zu entfernen.
      Ansonsten gilt aber für Tagescremes mit SPF der gleiche Anspruch wie für Sonnencremes :)

      Ich verwende die mattierende Gel-Creme von La Roche-Posay.

      Liebe Grüße!

      Löschen
    2. Hallo Skinci.
      Toller Beitrag!
      Darf ich fragen: wenn du das mattierende Gel-Creme von La Roche-Posay benütze. Was tuest du gegen das weißeln?

      Manche der Sundance-sonnencremes vom DM werben mit "wirksamen IRA-Schutz". So wirklich erkennen kann ich aber nicht, was gegen IRA schützen sollte, außer Tocopheryl Acetate, dass in der Mitte vorkommt. Siehst du etwas?
      INCI: Aqua, Octocrylene, Glycerin, Alcohol Denat., C12-15 Alkyl Benzoate, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Salicylate, Coco-Caprylate/Caprate, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate, Triacontanyl PVP, VP/Hexadecene Copolymer, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Ethylhexyl Triazone, Dibutyl Adipate, Diethylhexyl Butamido Triazone, Tocopheryl Acetate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Microcrystalline Cellulose, Caprylyl Glycol, Sodium Hydroxide, Carnosine, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Galactoarabinan, Disodium EDTA, Cellulose Gum, Caprylhydroxamic Acid, Citric Acid, Xanthan Gum.

      Löschen
    3. Ich habe kein großes Problem mit dem Weißeln, weil mein Gesicht dunkler als der Hals ist und das so gut ausgeglichen wird. ^^

      Hast Du es mal mit Puder ausprobiert? Ansonsten diese Colour Drops mal ausprobieren, falls Du kein Problem mit einer Tönung hast.

      Löschen
    4. den Infrarot Teil vergessen :p

      Carnosine ist der zusätzliche Inhaltsstoff gegen IR-Strahlen. Von Symrise unter Dragosine vermarktet.

      Löschen
    5. Hallo Skinci!
      Danke für deine Antwort! Ich habe noch nie in meinem Make-Up verwendet weil ich mit meiner Haut eigentlich zufrieden bin ;) Aber ich werde mir jetzt Puder besorgen und auch Colour Drops ausprobieren um das Aussehen der Sonnencreme zu verbessern. Danke für den Tipp!
      Liebe Grüße, Elisabeth

      Löschen
  5. Hallo Skinci! Danke für deinem interessanten und geekigen Beitrag ! �� Ich habe eine Frage bezüglich der Inhaltsstoffe einer Sonnencreme: ist sodium laureth sulfate "schlimm", wenn es recht weit unten steht auf der Liste? Ist das nicht ein Tensid? Und worauf sollte man achten wenn man zwei verschiedene Sonnencremes übereinander aufträgt? Gibt es Filter die sich in Kombination nicht gut vertragen? Viele Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein ist es nicht :)
      Tenside und Emulgatoren sind genaugenommen der gleiche Quark. Deshalb wirken manche Tenside in geringen Konzentrationen als Emulgator und sind nötig um Inhaltsstoffe zu lösen, die sich mit anderen Emulgatoren nicht so gut lösen lassen. Aber natürlich gibt es mildere Emulgatoren als SLES :p

      Das Schichten ist im Prinzip gar nicht so kompliziert. Besser ist es Sonnenschutz auf dem Gesicht zu schichten als in der Hand zu mischen und einen Moment warten, dass sich die erste Sonnencreme ein wenig setten kann. In den Staaten sind die Kombination von Zink Oxid mit Avobenzone und auch Titanium Dioxide und Avobenzone verboten, weil Avobenzone von den anorganischen Filtern ineffektiver werden kann, wenn diese nicht ordentlich ummantelt werden. Solange Du die Produkte nacheinander aufträgst seh ich da überhaupt kein Bedarf für Besorgnis, zumal die Produkte in aller Regel ummantelt sind, sonst fühlen sich die Produkte furchtbar an. :)

      Löschen
  6. Danke für den informativen Beitrag!
    Kann ich eigentlich davon ausgehen, wenn auf der INCI Liste neben dem Filter Tinosorb S, auch die Inhaltsstoffe "polymethacrylate, sodium laureth sulfate und aminomethyl propanol" vorzufinden sind, es sich dabei um Tinosorb S Aqua handelt?
    Liebe Grüsse und nochmals danke!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jap, davon würde ich auch ausgehen :)

      Löschen
  7. Hallo Skinci, vielen Dank für den interessanten und ausführlichen Artikel. Di UV-Strahlung wird finde ich gerafe in unseren Breitengraden unterschätzt, da die Haut im Winter kaum Sonnenkontakt hat und im Sommer legen sich dann alle in die knallige Sonne. Die braune Haut kommt dann immer mit dem Trade-Off von schlechter Haut und Falten. Ich habe auch letztens erst gelesen ( https://www.regulat-beauty.com/anti-aging/ ), das UV-Strahlung neben Stress und Luftverschmutzung eine der Hauptursachen für die vorzeitige Hauptalterung ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Luftverschmutzung wird seit Anfang 2016 deutlich prominenter im Bereich Hautpflege, kommt aber in Deutschland bei weitem nicht an den Schaden durch UV-Strahlung heran. Es gibt ja einige Städte dessen Luft so verdreckt ist, dass man die gegenüber liegende Straßenseite nur schwer erkennen kann und dort ist der Einfluss der UV-Strahlung auch geringer, aber der Beitrag macht auf mich den Anschein Luftverschmutzung wäre auf einer Ebene mit UV-Strahlung.

      Natürlich wollen die auch Ihre Produkte verkaufen, die demnach im Text verlinkt werden, schade nur, dass kein Sonnenschutz dabei ist, weil der halt das effektivste Mittel ist. Gegen Luftverschmutzung hilft tatsächlich eine gute Reinigung und Antioxidantien :D

      Löschen
  8. Lieber Skinci, danke für deine Antwort! Meine neue Sonnencreme enthält Uvinul A Plus ziemlich weit vorne in der Inciliste, sowie die beiden Tinosorbs, und eben Laureth Sulfate, was meine Haut aber bis jetzt ganz gut verträgt. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich also beruhigt verschiedene Sonnencremes übereinander schichten, selbst dann, wenn eine Creme Avobenzone und die andere Octinoxate enthält? Liebe Grüße, Anne

    AntwortenLöschen