SkinCeuticals Advanced Brightening Defense Sunscreen SPF50 + Interview mit wissenschaftl. Leitung

Donnerstag, September 17, 2020


ANZEIGE// Nachdem wir in diesem Jahr höchstwahrscheinlich keine sehr heißen Tage mehr erleben werden, komme ich jetzt mit einer Review zum neuen Advanced Brightening UV Defense Sunscreen um die Ecke. Für manche mag das ungewöhnlich sein, wer mir jedoch schon länger folgt weiß, dass Sonnenschutz keine Jahreszeit kennt und jeden Tag getragen werden möchte, da vor allem die UVA Strahlung die maßgeblich für die Alterung der Haut zuständig ist, auch im Winter noch richtig gut zu uns durchkommt.

 

Wichtig ist also eine Sonnencreme die im Bereich des UVA-Schutzes nicht nachlässig ist, und auch stabil unter Einfluss des Sonnenlichtes bleibt.

 

Wenn das jetzt noch nicht Grund genug ist für Euch, um sich mit so einem Sonnenschutz auszustatten, gibt es sicherlich auch welche unter Euch, die sich über die Sommermonate Pigmentflecken zugezogen haben und diese nicht nur wieder loswerden wollen, sondern gleichzeitig auch noch vorbeugend dagegen vorgehen möchten.


Der Advanced Brightening UV Defense Sunscreen basiert auf überwiegend modernen UV-Filtern, die stabil gegen UVA und UVB Strahlung schützen. Für mich war auffällig, wie viele unterschiedliche UV-Filter eingesetzt wurden. 

Ein netter Bonus sind hier die hauseigenen UV-Filter der Mexoryl Reihe von L'Oréal, die ich gerne in Sonnenschutzprodukten sehe, doch häufig sind in den Produkten dann auch Duftstoffe enthalten. Dieser Sonnenschutz kommt ohne Duftstoffe aus und hat zugleich eine Fluid Textur, bei der ich nicht weiter nachhelfen muss, um sie tragbar zu machen. Sie ist definitiv nicht matt, aber so leicht vom Tragegefühl und ohne öligen Glanz, dass ich selbst hastig damit das Haus verlassen kann. Wer bei der Hautpflege gerne schichtet/layert, sollte hiermit wunderbar klarkommen, da das Produkt weder auf eine starke durchfeuchtende Funktion spezialisiert ist, noch wesentlich Okklusiva enthält.

Wenn nun das Produkt schon mit "Advanced Brightening" betitelt wird, stellt sich uns die Frage, wodurch das realisiert werden kann.

Grundsätzlich ist täglicher Sonnenschutz, der effektive UVA-Filter enthält, wichtig, um neue potentielle Einflüsse für Hyperpigmentierungen abzufangen.

Niacinamid ist mit 2% enthalten und kann somit erwiesenermaßen die Hyperpigmentierungen vermindern, indem es die Päckchen in dem das Hautpigment Melanin transportiert wird beim Transfer behindert.

Ganz nebenbei ist Niacinamid ein richtiger Allrounder für die Hautpflege, mit positivem Einfluss auf die Hautbarriere und der Qualität des Hauttalgs.

 

Die Tranexamsäure ist für den deutschen Kosmetikmarkt ein noch selten eingesetzter Wirkstoff, der eigentlich gegen Blutungen oral genutzt wird, zufälligerweise dann mit einem Effekt gegen Hautverfärbungen auf sich aufmerksam machte.

Anders als Niacinamid, wirkt die Tranexamsäure bereits vor der Entstehung des Melanins auf auslösende Entzündungsreaktionen ein, die die Entstehung von Pigmentierungen in Gang setzen.

Insgesamt wird die Brightening-Wirkung des Sonnenschutzes eher komplementär sein, damit sich dieser gut als Kombiprodukt eignet, mit der Hauptfunktion vor UV-Strahlen zu schützen - 365 Tage im Jahr!

Für eine intensivierte Hautpflegeroutine gegen die Hyperpigmentierungen, Überbleibsel des Sommers oder eines Pickels, eignet sich ergänzend beispielsweise das Discoloration Defense Serum.

Durch die Kooperation mit SkinCeuticals bekommt ihr übrigens mit dem Code "skinci2020" auf www.skinceuticals.deab einem Einkaufswert von 70EUR eine 15mL Version des Hydrating B5 geschenkt.




Das Hydrating B5 selbst kommt sehr clean daher, mit den bekanntesten Feuchthaltemitteln, Glycerin und Hyaluronsäure. Vitamin B5 taucht in der INCI als Calcium Pantothenate auf und ist selbst ein Feuchthaltemittel. Die Verteilbarkeit ist dabei ausgezeichnet gut.

Abschließend möchte ich noch das Interview mit einfügen, welches ich mit Dr. Verena Hoffmann von SkinCeuticals haben durfte:

 

Hallo Verena, ich freue mich total, dass Du bereit bist meine Fragen zu beantworten. Magst Du zu Beginn kurz etwas zu Deiner Person erzählen?

 

Na klar! Ich habe Pharmazie studiert und war lange Zeit in der Pharmaindustrie als Leiterin eines Entwicklungslabors tätig, bis es mich vor guten zwei Jahren zu L'Oréal verschlagen hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Unternehmen am Standort Düsseldorf auch Naturwissenschaftler sucht, weil es ja zunächst einmal kein Forschungsstandort ist. Doch dann lernte ich SkinCeuticals kennen. Es ist eine großartige Marke! Die wissenschaftliche Expertise, die diese Marke verkörpert sowie die Wirksamkeit der Produkte haben mich direkt überzeugt. Ich freue mich, dass ich durch meinen naturwissenschaftlichen Hintergrund, insbesondere bei der wissenschaftlichen Kommunikation der Marke, einen wichtigen Beitrag leisten kann. 

 

Wie beeinflusst die neue Generation an Konsument:innen SkinCeuticals?

 

Wir beobachten, dass unsere Konsument:innen immer informierter werden und beispielsweise gezielt Fragen zu Wirkweisen von Wirkstoffen stellen. Das heißt für uns, dass wir unsere Kommunikationsstrategie stets den Bedürfnissen der Endverbraucher anpassen müssen und uns genau überlegen, über welche Touchpoints und mit welchen Inhalten wir diese Population erreichen können.

Während wir früher auch schon transparent mit vielen Wirkstoffkonzentrationen unserer Formulierungen umgegangen sind, beobachten wir auch heute noch, dass die Wirkstoffkonzentrationen bei den Endverbrauchern eine große Rolle spielen. Ärzte setzen die Wirkstoffkosmetik von SkinCeuticals ebenfalls gerne als Unterstützung von ästhetisch-dermatologischen Behandlungen ein. Es gibt auch Produkte, die nur über diese Experten vertrieben werden, wie z.B. bestimmte Retinol-Produkte, weil diese aufgrund ihres hohen Retinolgehaltes eben richtig Kraft haben und man wissen muss, wie man damit umzugehen hat.


Inwiefern unterscheidet sich SkinCeuticals von den sich mehrenden Unternehmen, die ebenfalls auf die sogenannten Actives setzen und damit werben Wissenschafts-basiert zu entwickeln?

 

Dies kann ich im Prinzip in einem Satz beantworten, denn es gibt einen Leitspruch bei SkinCeuticals, der, wie folgt lautet: „Wirksamkeit ist kein Versprechen, sondern Fakt!“ Mit anderen Worten, die Wirksamkeit unserer Wirkstoffe oder wie du sagst „Actives“, wird durch konkrete Fakten untermauert. Dies geschieht mit Hilfe von fundierten klinischen Studien, die teilweise in renommierten „Journals“ veröffentlicht werden. 

Produktsicherheit und Hautverträglichkeit stehen bei der Entwicklung ebenfalls klar im Vordergrund. Jeder Inhaltsstoff wird sorgfältig ausgesucht und in der erforderlichen Konzentration eingesetzt, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Zusammengefasst, die Marke hat den Anspruch die Wirksamkeit nicht nur zu versprechen, sondern eben auch zu belegen und das nicht nur durch Patientenauslobungen.

 

Auf die Konzentrationen geschaut, ist es auch nicht immer sinnvoll die Wirkstoffkonzentrationen zu erhöhen. Unser Gründer, Dr. Sheldon Pinnell, Leiter der dermatologischen Fakultät an der Duke University (USA), setzte sich vor ca. 30 Jahren intensiv mit dem Thema Antioxidantien auseinander. Er veröffentlichte in diesem Zusammenhang ein bahnbrechendes Patent, welches die Zusammensetzung des C E Ferulics sowie anderen SkinCeuticals Vitamin C Seren sichert. Darüber hinaus beschreibt 

das Patent die Parameter die erforderlich sind, um Vitamin C in stabiler Form und in ausreichender Konzentration an den Wirkort, nämlich die Haut, zu bringen, um dort die gewünschte Wirkung entfalten zu können:

-       das Vitamin C sollte in reiner Form vorliegen,

-       die Formulierungen sollten einen sauren pH aufweisen,

und Vitamin C sollte in einem bestimmten Konzentrationsbereich vorliegen.

Spielen die Lösungsmittel auch eine wichtige Rolle für das Vitamin C?

 

Ja, schon insofern, als dass sie den pH-Wert beeinflussen können und dafür sorgen, dass das Vitamin C in gelöster Form darin vorliegt. Wichtig ist, dass der pH am Ende stimmt, da die Ascorbinsäure ein sehr instabiles Molekül ist.

 

Zur Einordnung in der Hautpflegeroutine - wann ergibt es am meisten Sinn das CE Ferulic zu verwenden, morgens oder abends? 

 

Es macht absolut Sinn, das Vitamin C morgens aufzutragen, weil es dafür da ist die Haut in erster Linie vor den schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen denen man tagsüber ausgesetzt ist. UV-Strahlen, Ozon, Abgase usw.  können der Haut oxidativen Stress zufügen, das CE Ferulic hat dann die Funktion diesen Einfluss zu reduzieren, indem es freie Radikale, die bei diesem oxidativen Stress entstehen, neutralisiert. Für die Nacht haben wir ebenfalls ein antioxidatives Produkt in unserem Portfolio, das ist das Resveratrol BE, welches verstärkt auf die Hautregeneration während der Nacht eingeht.

Unser Konzept ist nach der Pflegephilosophie Vorbeugen, Korrigieren Schützen aufgebaut und gemäß dieses Prinzipes lassen sich die Produkte je nach Bedürfnis auch wunderbar kombinieren. Die Routine wird mit dem Auftragen eines Antioxidans (CE Ferulic, Phloretin CF oder Serum 10) als vorbeugende Maßnahme begonnen, dann schließt sich der korrigierende Schritt an: je nachdem, welches Hautbedürfnis man angehen möchte z.B., Falten, unreine Haut oder Hyperpigmentierungen – dafür haben wir verschiedene Lösungen und als letzten Schritt empfehlen wir einen Sonnenschutz aufzutragen, um die Haut optimal zu schützen.

 

Wie sieht es bei SkinCeuticals denn mit dem Schutz vor Infrarotstrahlen und blauem Licht aus?

 

Infrarotstrahlen können auf der Haut die Entstehung freier Radikale verursachen. Es wird zudem diskutiert, dass blaues Licht möglicherweise ebenfalls oxidativem Stress auslösen kann. Deshalb ist das Auftragen eines topischen Antioxidans meiner Meinung nach absolut sinnvoll. Antioxidantien wie z.B. Vitamin C sind in der Lage freie Radikale erfolgreich zu bekämpfen, in dem sie diese neutralisieren.

 

Um einen umfassenden Schutz vor den Folgen von UV- und IR-Strahlen erreichen zu können, empfiehlt SkinCeuticals die Kombination eines antioxidativen Serums mit einem wirksamen Sonnenschutzprodukt.

 

Wie lange ist das Vitamin C am Tag denn stabil, verliere ich es über den Tag, weil es schon oxidiert ist?

 

Eine SkinCeuticals Studie beschreibt die Untersuchung der Aufnahme von Vitamin C in die Haut („Topical L-Ascorbic Acid: Percutaneous Absorption Studies“, S.R. Pinnell, Dermatol Surg 2001 Feb;27(2):137-42)

Diese hat klar gezeigt, dass zunächst einmal die maximale Konzentration, die von der Haut in dieser Studie aufgenommen wurde 20% Vitamin C betrug. Dieses Sättigungslevel wurde nach einer dreitägigen Anwendung erreicht. Man hat wiederum auch beobachtet, dass das Vitamin C in dem untersuchten Gewebe auch noch nach 72 Stunden nachgewiesen werden konnte. Mit anderen Worten, dass Vitamin C in dem untersuchten C E Ferulic wurde nach dem Auftragen auf die Haut von dieser aufgenommen und entwickelte eine Art Depot-Wirkung.

 

 

Warum sollte jemand vielleicht eher zum Phloretin CF Serum greifen, statt dem C E Ferulic?

 

Das Phloretin CF Serum ist ein hochwirksames Vitamin C Serum mit 10% Vitamin C, 0.5% Ferulasäure und 2% Phloretin und der letztgenannte ist ein Wirkstoff, der neben seiner antioxidativen Wirkung eine regulierende Wirkung auf Hyperpigmentierungen und Altersflecken hat indem es das Enzym Tyrosinase hemmt, welches eine wichtige Rolle bei der Pigmententstehung spielt.

Für ölige Haut eignet sich das Serum auch, weil es kein Vitamin E enthält, welches selbst ein Öl ist und für Leute die sehr ölige Haut haben, zu viel sein könnte.

 

SkinCeuticals arbeitet ausschließlich mit der reinen Form von Vitamin C - mittlerweile werden mehrere Vitamin C Derivate verwendet, überzeugt Euch davon schon eins?

 

Dr. Sheldon Pinnell hat umfangreiche Antioxidantienforschung betrieben und hat in diesem Zusammenhang die Parameter ausmachen können, die gegeben sein müssen, um Vitamin C bei äußerlicher Anwendung stabil und in hohen Konzentrationen in die Haut bringen zu können. Er hat dabei reines Vitamin C im Vergleich zu Derivaten untersucht und festgestellt, dass es ihm nur gelang Vitamin C in relevanten Konzentrationen in der Haut nachzuweisen, wenn die reine Form eingesetzt wurde. Das klingt für mich sehr überzeugend und deshalb habe ich mich mit anderen Derivaten bisher nicht auseinandergesetzt.

 

Macht Ihr Euch Sorgen, was passieren könnte, wenn das Patent ausläuft? 

 

Nein, eigentlich nicht. Da wissenschaftlicher Fortschritt ein Schwerpunkt der Marke darstellt gehe ich davon aus, dass SkinCeuticals auch in Zukunft weiterhin richtungsweisende innovative Produkte auf den Markt bringen wird. 

 

Was sollten wir Konsumentinnen unbedingt über die UV-Filter Mexoryl SX und XL aus dem Hause L'Oréal wissen?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass die Filter im Sonnenprodukt sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützen. Die UVB Strahlen der Sonne lösen den Sonnenbrand aus, während UVA-Strahlen unbemerkt zur Hautalterung und Allergie beitragen.

Um die Haut vor UV-Strahlung zu schützen, gibt es 2 verschiedene Arten von UV-Filtern. Chemische Filter wandeln die UV-Strahlen auf der Haut in Wärme um. Mineralische Filter reflektieren das Sonnenlicht auf der Haut. Mineralische Filter sind kleine Partikel aus Zink oder Titanium Dioxide. Chemische Filterstoffe werden auch als organische Filter bezeichnet und hierzu zählen das Mexoryl SX und XL. Beide Filter sind von L´Oréal entwickelt worden und geben die Möglichkeit ein photostabiles Filtersystem zu bilden. Durch eine intelligente Kombination mit anderen UV-Filtern kann ein Breitbandschutz aufgebaut werden. Auf diese Weise können die UV-Filter-Konzentrationen reduziert werden: Die Textur wird dadurch angenehmer und die Verträglichkeit erhöht.

 

 

Sind die Mexoryl Filter auf ihren ökologischen Einfluss untersucht - speziell im Hinblick auf den Hawaii-Ban?

 

Die Firma L`Oréal versteht es als ihre Mission, verantwortungsvoll mit der Umwelt und ihrem biologischen Fußabdruck umzugehen. Der Hawaiian Ban besagt ja, dass Hawaii als erster US- Bundesstaat ein Gesetz verabschiedet hat, das den Verkauf von Sonnencremes, die die Chemikalien Octinoxat und Oxybenzon enthalten, verbietet, um das Meeres-Ökosystem im pazifischen Ozean zu schützen. 

Keines unserer Sonnenschutzprodukte enthält einen dieser Sonnenschutzfilter. Auch die Mexoryl Filter nicht. 

L‘Oréal hat aber auch Initiative ergriffen, der Ursache weiter auf den Grund zu gehen und hat eine umfassende Studie dazu durchgeführt, weil die Studienlage zum damaligen Zeitpunkt noch nicht umfassend genug war. Eine große Zahl an Klimawissenschaftlern führt dieses Phänomen vor allem auf den Temperaturanstieg der Ozeane zurück, der mit der Erderwärmung zusammenhängt. Weitere Gründe sind die Überfischung der Meere, die mangelnde Klärung urbaner Abwässer oder Wasser aus landwirtschaftlicher Bewässerung, das die Lagunen verschmutzt. Ein Zusammenhang mit unseren Lichtschutzfiltern konnte mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz arbeiten wir stets an der Entwicklung neuer hochwirksame Formeln, in denen wir auch die Konzentration an UV-Filtern minimieren können. 

 

Abgesehen von täglichem Lichtschutz und sinnvollen Antioxidantien, welchen Bereich empfindest Du in der Hautpflege als unterschätzt und warum?

                                    

Reinigung! Meiner Meinung nach gehört zu einer guten Hautpflege eine wirksame Reinigungsroutine, denn nur auf einer optimal vorbereiteten Haut, kann die anschließende Pflege ihre gewünschte Wirkung entfalten. Hier empfehle ich zunächst ein gutes Reinigungsgel, einen Schaum oder eine Creme aufzutragen (ganz nach persönlichem Belieben) und danach einen Toner zu verwenden, um die Haut zu beruhigen und den pH des Säureschutzmantels der Haut wiederherzustellen.

 

 

Ist Grüntee-Extrakt von Interesse für SkinCeuticals, insbesondere Epigallocatechin Gallate?

 

Meines Wissens, wurde Grüntee-Extrakt bisher noch nicht in SkinCeuticals-Produkten eingesetzt. Dies möchte ich aber nicht ausschließen, da SkinCeuticals ja durchaus mit pflanzlichen Extrakten arbeitet. 

 

Zwei neue Produkte, das Discoloration Defense Serum und der Advanced Brightening UV Defense Sunscreen SPF - was hat das Interesse an Tranexamsäure geweckt?

 

Tranexamsäure ist in der Indikation Hyperpigmentierungen sicherlich eine Innovation, denn sie greift schon ganz früh in der Entstehungskaskade von Pigmenten (Melaninbildung) ein, indem es die Entzündungsmediatoren reduziert, die diese Entstehungskette in Gang setzen. Die Integration dieses Wirkstoffes in ein Lichtschutzprodukt ist ebenfalls ein neuer Ansatz, den SkinCeuticals verfolgt, und ich finde ihn sehr gelungen. 

 

Wusstest Du, dass Tranexamsäure in diesem Zusammenhang ein absoluter Zufallsfund war? Eigentlich wird dieser Wirkstoff zur Therapie von Blutungen eingesetzt, da er die Umwandlung von Plasminogen zu Plasmin hemmt. So kann die Fibrinolyse verhindert und das Blutungsrisiko gesenkt werden. In einem Fall wurde beobachtet, dass bei der oralen Verabreichung von Tranexamsäure sich die Intensität eines Melasmas innerhalb von 2-3 Wochen signifikant verminderte.

 

Duftstoffe werden mitunter kritisch beäugt, ich sehe den Einsatz von Duftstoffen auch kritisch, besonders durch das phototoxische, -allergene Potential, wie geht SkinCeuticals mit diesem Thema um?

 

SkinCeuticals sucht jeden Inhaltsstoff sorgfältig aus, um eine maximale Verträglichkeit gewährleisten zu können. Neben der Wirksamkeit werden die Formulierungen strengen Sicherheits- und Toleranztests auf der Haut unterzogen werden. Der Einsatz von Duftstoffen wird so gering, wie möglich gehalten. Wenn möglich, sind die Produkte frei von diesem Inhaltsstoff. Dies gilt im Übrigen auch für Farbstoffe und Konservierungsmittel.

 

Danke für dieses tolle Interview, Verena! Magst Du abschließend noch einen Hinweis geben, wie wir auch wissenschaftlich bei SkinCeuticals auf dem Laufenden bleiben können?

 

Gerne - guter Punkt! Wir vom deutschen SkinCeuticals Team erarbeiten gerade ein Konzept für Endkonsumenten, dass das Thema Wissenschaft aufgreiftNeue Erkenntnisse, Studien, die in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, teilen wir über wissenschaftliche Datenbanken wie z.B. Pubmed in erster Linie mit anderen Experten.

Aufgrund der Tatsache, dass sich die SkinCeuticals Produkte hervorragend in den Praxisalltag integrieren lassen, in dem sie mit ästhetisch-dermatologsichen Behandlungen kombiniert werden, um die Hautergebnisse zu sichern, agieren anerkannte Dermatologen in gewisser Weise als Botschafter der Marke. Deshalb ist es fürEndverbraucher sicherlich mal interessant auf den Instagram Accounts dieser Experten und Influencer vorbeizuschauen. Es ist bestimmt auch eine gute Option, den US Instagram Account von SkinCeuticals (https://www.instagram.com/skinceuticals/) zu besuchen, da dort SkinCeuticals Trainer wissenschaftliche Insights im Format Edu Insider geben.

 

 

Schaut also auf den Kanälen vorbei und lasst gerne auch Feedback da!


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